Chronik der Kirche zu Lauenhain
- belegt vor 1360 in romanischer Bauweise errichtet
- als „Im Inneren freundlich und hell, aber feucht …“ beschrieben
- zugeordneter Besitz ca. 0,5 ha und ein Barvermögen von 20.000 Mark
- 1859 umfangreiche Baumaßnahmen: Sakristei von der nordöstlichen Seite verlegt auf den Bereich hinter den Altar, Eingang von der Südseite auf die Westseite verlegt und mit einer Vorhalle versehen, Gestühl und Emporen wurden erneuert
- 1879 der Innenanstrich der Kirche wurde erneuert, Gestühl, Emporen, Orgel und Chor wurden mit einem Ölanstrich versehen. Die Holzdecke mit prächtiger Malerei versehen
- 1882 Das gesamte Gebäude und der Turm erhielt eine Bedachung aus Schiefer und ein Blitzableiter wurde angebracht
- 01. August 1901 Blitzeinschlag, es entstand aber nur ein Schaden von 125 Mark
- 1897 Einbau einer neuen Orgel durch den Orgelbaumeister Müller aus Werdau, Kosten 3.000 Mark. Der Kirchenmusikdirektor Vollhardt aus Zwickau bezeichnete die Orgel als „Wohlgelungen in allen ihren Teilen.“
- Entfernen der Glocken zur Einschmelzung im Weltkrieg I
- 1919 Montage von 4 Glocken mit Glockenstuhl aus Stahl, es entstanden statische Probleme und in den folgenden Jahrzehnten zeigten sich Risse im Mauerwerk / die Glocken wurden noch vor dem 2. Weltkrieg durch Exemplare aus Bronze ersetzt und verrichten ihre Arbeit bis heute
- 1991-1992 kam es zu einer Generalsanierung. Hier nur einige Details: Arbeiten am Außen- und Innenputz, neue Verbundfenster wurden eingesetzt, der Mittelgang mit neuen Platten belegt, im Vorraum Fliesen gelegt, das Gestühl repariert, am Turm und Dach wurden Balken gewechselt und das Dach neu gedeckt
- In Planung ist die Erneuerung der Steuerung der Glocken
Bei Interesse an weiteren Details kontaktieren Sie uns bitte ...
Quelle: „Neuen sächsischen Kirchengalerie“ (Ausgabe um 1900, S. 276)
bzw. Auskünfte durch Erik Vogel, dem Leiter des Rüstzeitheimes